KYC (Know Your Customer)
Identitätsprüfungen, die regulierte Finanzdienstleister bei Kunden vor oder während der Nutzung durchführen.
KYC steht für Know Your Customer (Kenntnis des Kunden). Es ist der Prozess, mit dem ein reguliertes Unternehmen bestätigt, wer seine Kunden sind. Bei Krypto bedeutet das meist: Ausweisdokument, Selfie und manchmal Adressnachweis hochladen, bevor eine Börse Einzahlung, Handel oder Auszahlung erlaubt.
KYC ist Teil des Anti-Geldwäsche-Rechts (AML). Aufsichtsbehörden verlangen von Börsen und anderen Krypto-Anbietern, ihre Kunden zu kennen, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen und zu melden. Wie viel ein Dienst abfragt, hängt vom Land, vom Angebot und von den Beträgen ab.
Für Nutzer hat KYC Kosten: es kostet Zeit, kann Menschen ohne passende Dokumente aussperren und erzeugt Datenbanken mit personenbezogenen Daten, die bei einem Leak gefährdet sind. Deshalb bevorzugen manche non-custodial Instant-Swaps, die typischerweise kein Konto verlangen. Auch diese Dienste können einzelne Transaktionen prüfen, wenn ihre Compliance-Regeln sie markieren — ohne KYC heißt also nicht ohne Regeln.
